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MUSTANG

Eine ehrliche Geschichte

MUSTANG ist die Traditionsmarke, die nicht nur viel Stoff für Jeans, sondern auch allerhand Stoff für großartige Geschichten liefert...

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1932

Luise Hermann

Luise Hermann gründet die L. Hermann Kleiderfabrik im Hohenloheschen Künzelsau, um ihren Mann, dessen Holzgeschäft stagniert, finanziell zu unterstützen. So lernt Luise bei ihrer Schwester Emma, die eine Berufskleiderfabrik in der Nähe hat, zuschneiden und nähen. Mit nur sechs Näherinnen im ersten Stock ihres Wohnhauses beginnt Luise Hermann mit der Produktion von Arbeitskleidung.

1945

Die zweite Generation

Nach Kriegsende tritt der künftige Schwiegersohn Albert Sefranek in die Firma ein und heiratet die Tochter der Firmengründerin, Erika Hermann. Auch Sohn Rolf Hermann unterstützt mit großer technischer Begabung seine Mutter in der Bekleidungsproduktion. Albert Sefranek sieht seine Aufgabe im Aufbau eines eigenen Vertriebs für Berufsbekleidungsfachgeschäfte.

Da sein Sortiment jedoch vergleichbar mit bereits eingeführten Wettbewerbern ist, sucht er nach einem Produkt, mit dem er sich von seinen Konkurrenten abheben kann. Er sucht nach etwas, das völlig neu ist und ihm weitere Türen öffnen kann…

1948

Schnaps gegen Jeans

Ein Teil von Alberts Zielkunden führt zu diesem Zeitpunkt auch die sogenannten Stegwaren: amerikanische Armeeausrüstungen, die nach Abzug der amerikanischen Truppen in „US-Shops“ verkauft werden. Als Arbeiterhose der G.I.´s ist auch die Jeans Bestandteil dieser Armeeausrüstung. Einer dieser Stegwarenkunden gibt Albert den Tipp, es doch einmal mit solchen Hosen zu versuchen und gibt ihm die Adresse einer Frankfurter Bar im Bahnhofsviertel, in der hauptsächlich G.I.´s verkehren. Mit einem dieser G.I.’s schließt Albert einen Deal, der sein späteres Leben prägen soll:

Er tauscht sechs Flaschen Hohenloher Schnaps gegen sechs „Amihosen“ und entwickelt anhand dieser Vorlagen die ersten europäischen Jeans. Alberts Schwiegermutter Luise ist zunächst entsetzt über diese für damalige Verhältnisse fast ordinär engen Hosen, sodass sie sich zunächst weigert, sie zu produzieren. Die neuartigen Hosen stoßen jedoch auf weitaus größeres Interesse als zunächst angenommen, und der Schwiegersohn kommt mit einem Erstauftrag von 300 dieser Amihosen zurück.

1953

Jeans für die Dame

In einer Zeit, in der Frauen vorwiegend in Röcken, Kleidern und Kostümen unterwegs sind, wird das Sortiment um eine Damenjeans erweitert, was zur damaligen Zeit eine Sensation ist. Als Rechtfertigung nennt man sie „Girls Campinghose“, da jeder einsehen muss, dass eine Hose zum Campen besser geeignet ist als ein Kleid oder Kostüm.

1958

American Way of Life

Inspiriert vom damals so populären American Way of Life wird der Markenname MUSTANG eingetragen und international geschützt. Er symbolisiert die Freiheit des wilden Westens von Amerika und man kann ihn sowohl im Deutschen als auch im Englischen gut aussprechen. Als Unternehmenslogo wählt man dazu passend dem Mustang nachempfundene, stilisierte Pferde. Eine hochpreisige MUSTANG Jeans kostet damals um die zwanzig Mark.

1974

Die dritte Inhabergeneration

Mit Heiner Sefranek tritt die dritte Inhabergeneration in die Firma ein. Er kümmert sich nach seinem BWL-Studium hauptsächlich um die Bereiche Marketing, Vertrieb und Kollektion. Vor allem in der Kollektion gab es Neuerungen: Stone- und Used-Wash-Finishings kommen auf und MUSTANG ist Vorreiter von industriell vorgewaschenen Jeans.

1989

JOOP!

Im Herbst erwirbt MUSTANG von der JOOP!GmbH (mit Wolfgang Joop und Herbert Frommen als Inhaber) die weltweite Lizenz für JOOP!Jeans und legt damit den Grundstock für eine der erfolgreichsten Designerjeansentwicklungen in Europa.

Die 90er

Goldene Schallplatte

Für den Werbefilm „Mustang Jeans never die, they just fade away!“ erwirbt Heiner Sefranek mit MUSTANG von den Scorpions die Rechte an ihrem Song „Living for Tomorrow“ und veröffentlicht ihn dann auch als CD, die über fünfhunderttausend Mal verkauft wird und ihm mit MUSTANG eine goldene Schallplatte einbringt.

Fünf Jahre lang ist MUSTANG, zusammen mit dem Musiksender MTV, auch Hauptsponsor des größten deutschen Rockfestivals Rock am Ring und Rock im Park. Darüber hinaus etabliert er beim Musiksender VIVA das Musikformat JAM (Jeans And Music). Die Sendung porträtiert die berühmtesten Musikgruppen der Welt, von Bon Jovi über Aerosmith, bis hin zu Nirvana.

2000

Bogner Jeans

MUSTANG erwirbt die Produktions- und Vertriebslizenz Bogner Jeans. Damit untermauert der Denimspezialist aus Künzelsau seine Kompetenz auch für das hochpreisige Premiumsegment. Geprägt von der Leidenschaft für aufwändige, authentische Denim-Looks und glamourösen Lifestyle reflektiert die Kollektion Bogner Jeans den Zeitgeist und setzt ihn dynamisch in Szene. Das Repertoire an Styles geht von lässigem Casual bis zur luxuriösen Jeanswear mit perfekten Passformen und besten Materialien.

2004

Eigene Stores

MUSTANG entscheidet sich für die Einführung von Flächenbewirtschaftungskonzepten und Monobrand-Stores. Eigene Stores sind notwendig, um in all den neuen aufstrebenden Märkten, vor allem des Ostens und Südostens, Fuß zu fassen. Dieses Konzept ist der richtige Schritt und zunächst auch ein großer Erfolg und stabilisierte die Umsatzentwicklung.

2007

Museumsgründung

Zum 75-jährigen Firmenjubiläum wird das interaktiv aufgebaute MUSTANG Museum in Künzelsau eröffnet. Heiner Sefranek hatte die Idee, aus Anlass dieses denkwürdigen Datums in der imposanten Künzelsauer Gründervilla in der Austrasse 10 ein Museum einzurichten, das in multimedialer und interaktiver Form die Geschichte des ersten europäischen Jeansherstellers erzählt. Gleichzeitig bietet es umfangreiche interessante Informationen zur Gründerfamilie, zum Produkt und seinen technischen wie kreativen Aspekten, zum Marketing und den vielen kommunikativen Highlights, die den hohen Bekanntheitsgrad bewirkt haben.

2012

Dietmar Axt wird Geschäftsführender Gesellschafter

Dietmar Axt wird im Januar Geschäftsführender Gesellschafter der MUSTANG Group und rückt das Wholesale-Geschäft und die historischen Beziehungen zum Fachhandel wieder in den Vordergrund. Im April wechselt Heiner Sefranek von der Geschäftsführung in den Beiratsvorsitz. Im selben Jahr wird eine neue Corporate Identity der Marke konzipiert: Hierbei steht das Kernprodukt wieder im Zentrum der Markenaussage und das Logo wird um den Claim „True Denim“ erweitert.

2013

Sansibar Denim

Im Juli unterzeichnen die MUSTANG Group und die berühmte Sylter Sansibar einen Lizenzvertrag für eine gemeinsame Jeanskollektion: Sansibar Denim. Zwei Monate später präsentiert MUSTANG erstmals komplett wasserfrei produzierte High-End Vintage-Waschungen, die durch die Verwendung spezieller Treatments in reiner Handarbeit entstehen. Das absolut neue Verfahren wird eigens von MUSTANG entwickelt und heißt „Waterfree“.

2014

Tod von Albert Sefranek

Im März muss MUSTANG einen bitteren Verlust betrauern: Der Firmengründer Albert Sefranek stirbt im Alter von 93 Jahren. „Albert Sefranek war der Mann, der die Jeans nach Europa gebracht hat. Er war eine Unternehmerlegende, ohne die der Erfolg der Marke MUSTANG undenkbar wäre", erklärt CEO der MUSTANG Group, Dietmar Axt. Die gesamte Belegschaft bedauert diesen schweren Verlust und trauert um den Mann, der die Marke MUSTANG sowohl menschlich als auch unternehmerisch maßgeblich geformt hat.