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28.05.2019

Auf einen Kaffee mit… Anna

Du bist bei uns im Designteam tätig und dort für Hosen, Shirts und Jeansjacken zuständig. Was genau beinhaltet Dein Arbeitsalltag als Modedesignerin?

Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich und die Aufgaben hängen von der jeweiligen Arbeitsphase ab. Grundsätzlich beginnt meine Arbeit mit der Kollektionsplanung. Es ist wichtig, als Designer nah am Markt dran zu sein und sich stets über die neuen Jeans- und Hosentrends informiert zu sein. Trendrecherchen oder Messebesuche sind ein fester Bestandteil meiner Arbeit, wenn es an das Entwickeln neuer Kollektionen geht. Inspiration finde ich als Designer an den unterschiedlichsten Orten. Ich persönlich bin viel auf den sozialen Netzwerken unterwegs, entdecke aber auch auf Reisen immer wieder spannende Modethemen, die mich inspirieren. Häufig kommt die Inspiration bei mir jedoch durch den Arbeitsprozess selbst. Alle Ideen sammle ich auf sogenannten Moodboards und anschließend in unseren Entwürfen. Nachdem diese dann in verschiedenen Meetings besprochen und für gut befunden wurden, geht es in Richtung Produktion. Unsere Arbeit ist damit jedoch noch nicht getan. Denn um unseren Kunden am Ende das perfekte Produkt bieten zu können, überprüfen wir die Prototypen bis ins kleinste Detail und stimmen uns eng mit unseren Lieferanten ab. Nach den ersten Absprachen erhalten wir Muster, die wir auf unsere Ideen hin, auf die Passform, auf die Waschung und der Dinge mehr prüfen. Kreatives Design ist das eine, der Preis für die Produktion dann ein anderer. Mit unseren Lieferanten muss auch der Preis für die Materialien und die Fertigstellung des Kollektionsteils besprochen werden. Kreativität und Effizienz auch in den Kosten müssen Hand in Hand gehen. Diese beiden Parts finde ich ganz spannend. Erst wenn alles optimal abgestimmt ist, geben wir als Designer das OK für die Produktion.

Wie wird man denn Modedesigner und welche Eigenschaften sollte man für den Beruf mitbringen?

Der klassische Weg führt normalerweise über ein Studium im Bereich Modedesign oder verwandte Ausbildungsberufe. Grundvoraussetzung ist natürlich immer, dass man Spaß an Mode hat. Man benötigt eine gewisse Portion Kreativität. Das ist aber auch das Schöne an diesem Beruf. Was genauso wichtig ist, zumindest, wenn man eine Laufbahn in einem Unternehmen anstrebt, ist das Gespür für Trends und deren kommerzielle Umsetzung. Bei MUSTANG überlege ich schon in der Planung, passt der Trend auch zur Aussage des Unternehmens und ist es ein Teil, das der MUSTANG Kunde gerne kaufen möchte. Zudem sollte man kommunikationsfreudig sein, denn man bespricht sich nicht nur im Designteam, sondern auch innerhalb des Unternehmens und eben auch mit den Lieferanten. Gerade in den Gespräche mit den Lieferanten sollte man diplomatisch und geduldig sein sowie kompromissbereit. Wenn man um allen Preis und ohne betriebswirtschaftlichen Blick einzig und allein seine Idee durchbringen möchte, wird es sehr schwer. Hartnäckig und zielorientiert sollte man dennoch sein.

Du arbeitest täglich mit dem beliebten Denimstoff und das auch noch bei der ersten europäischen Denimmarke. Was bedeutet Dir Denim? Warum ist die Jeans so toll?

Denim als Stoff ist mir während meines Studiums aufgefallen. Mein Interesse war sofort geweckt. Wir  alle haben Jeans im Kleiderschrank und kaum ein anderes Kleidungsstück begleitet uns in so vielen Lebenssituationen. Die Jeans ist ein Allrounder und einfach nicht mehr wegzudenken. Ich habe mich im Laufe meines Studiums immer intensiver mit diesem Stoff und seiner Verarbeitung auseinandergesetzt und letztendlich auch meine Bachelorarbeit diesem Thema gewidmet. Dass man da dann früher oder später mit MUSTANG als erste europäische Denimmarke in Kontakt kommt, ist unvermeidlich. Schließlich hat MUSTANG die erste Jeans und diesen besonderen Stoff nach Deutschland geholt. Wer Denim liebt, kommt auch mit MUSTANG in Berührung. Denim ist für mich Leidenschaft und Begeisterung! Dieser Stoff ist so vielseitig und das finde ich toll an ihm. Und bei MUSTANG kann ich diese Leidenschaft ausleben – ich darf hier tolle neue Jeansdesigns entwerfen und mich mit dem Stoff intensiv beschäftigen. Unser Herz schlägt hier für Denim. Dieser Stoff ist zudem auch Inspirationsquelle für meine Kunst, die ich privat gerne umsetze.

Gutes Stichwort: Du bist nämlich nicht nur Designerin sondern auch Künstlerin. Deine Werke wurden jetzt auch erst in dem Magazin „Sportswear International“ gezeigt. Erzähle uns doch mehr darüber.

Ich habe mich schon immer für Kunst interessiert. Während des Studiums hatte ich dann Lust, etwas Verrücktes zu machen und Kunst und Mode auf eine kreative Art zu verbinden. Ich habe also angefangen Bilder aus Kleidern zu legen, damals waren meine Werke allerdings noch sehr bunt. Bei MUSTANG kam mir dann die Idee, das Ganze mit Jeans umzusetzen. Davon bin ich nicht mehr losgekommen und scheinbar gefällt es ja auch anderen ganz gut. Wahrscheinlich sieht man einfach, wie sehr ich Denim liebe. Ich habe oft verrückte Ideen, die ich einfach ausprobieren muss. Dafür eignet sich die Kunst ganz gut. Tagsüber ist der Stoff meine Arbeitsgrundlage, abends mein Kunstmaterial. Und ich mag den Perspektivenwechsel. Ich sehe Dinge einfach gerne mal anders, als man sie für gewöhnlich betrachtet. Mein letztes Projekt habe ich für das Magazin „Sportswear International-The Service Issue No.288“ in Zusammenarbeit mit dem Creative Director Gian Luca Fracassi und dem Fotografen Max Haag umsetzen dürfen. In dem Heft habe ich Artworks aus alten Denimfäden entwickelt. Diese Kunstwerke haben es auf das Cover und auf 6 Doppelseiten geschafft. Das ist natürlich toll und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Wenn ihr euch die Bilder  anschauen möchtet, dann könnt ihr das auf der Website des Magazins und auf meiner Website tun.

In drei Worten: MUSTANG ist für mich…

… eine Denimmarke mit Geschichte, familiär und bodenständig.

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